Nachwuchsförderung
Jugendgruppen und Anwärter:innen stärken – in Verantwortung, Teamfähigkeit und Selbstwahrnehmung.
Inhalte auf einen Blick
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Worum es geht
Nachwuchs in Feuerwehr, Rettungsdienst oder anderen Einsatzbereichen bringt viel Energie und Motivation mit – und gleichzeitig Unsicherheiten: Wie gehe ich mit Verantwortung um? Was mache ich mit eigener Angst? Wie verhalte ich mich im Team?
Im Waldseilgarten erhalten Jugendgruppen und Anwärter:innen einen geschützten Rahmen, in dem sie diese Fragen praktisch erleben können: Verantwortung füreinander übernehmen, Grenzen wahrnehmen, klare Absprachen treffen, sich gegenseitig unterstützen.
Zielgruppen
- Jugendfeuerwehr-Gruppen
- Nachwuchs im Rettungsdienst oder Hilfsorganisationen
- Anwärter:innen in Ausbildungsgängen (je nach Vorgaben der Organisation)
- gemischte Jugend- oder Nachwuchsgruppen mit Interesse an Einsatz- und Rettungsthemen
Die Programme werden in Sprache, Intensität und Aufgabenstellung an Alter und Erfahrung angepasst.
Themen und Lernfelder
Mögliche Schwerpunkte:
- Teamfähigkeit und Verlässlichkeit
sich auf andere verlassen, selbst verlässlich sein - Umgang mit Risiko und Angst
eigene Grenzen wahrnehmen, „Nein" sagen dürfen, ohne Gesicht zu verlieren - Kommunikation und Feedback
sich äußern, wenn etwas nicht passt; Rückmeldungen geben und annehmen - Verantwortung und Vorbildfunktion
insbesondere bei älteren Jugendlichen und Jugendgruppenleitenden
Wir arbeiten stärkenorientiert: Ziel ist es, vorhandene Ressourcen sichtbar zu machen und zu unterstützen.
Ablauf eines typischen Tages
Ein Beispielablauf:
- Ankommen & Kennenlernen
gemeinsame Einstimmung, Klärung der Ziele und Regeln - Teamaufgaben am Boden
Kooperationsspiele, kleine Herausforderungen, bei denen alle gebraucht werden - Hochseilgarten in angepasster Schwierigkeit
freiwillige Teilnahme, verschiedene Routen. Gegenseitige Sicherung mit Anleitung - Reflexion & Ausblick
altersgerechte Auswertung: „Was hat heute gut geklappt? Was war schwierig? Was nehmen wir mit in unsere Gruppe / in die Ausbildung?"
Der Anteil an Theorie wird bewusst gering gehalten; im Vordergrund stehen Erlebnis und begleitete Auswertung.
Zusammenarbeit mit Verantwortlichen
Die Verantwortung für Ausbildung und Wertevermittlung liegt bei den jeweiligen Organisationen. Wir verstehen uns als externer Lernort und stimmen uns eng mit Jugendwarten, Ausbilder:innen oder Leitungspersonen ab:
- Vor dem Termin klären wir Zielsetzung, Besonderheiten in der Gruppe und organisatorische Fragen.
- Verantwortliche können aktiv am Programm teilnehmen oder beobachtend dabei sein.
- Auf Wunsch können wir nach dem Tag eine kurze Rückmeldung zu beobachteten Stärken und Themen geben.
Organisatorisches
- Alter: je nach Organisation, in der Regel ab frühem Jugendalter (genaue Altersgrenzen nach Absprache)
- Dauer: meist Tagesprogramme; Halbtagsformate möglich
- Gruppengröße: abhängig von Betreuungsverhältnis und Sicherheitsvorgaben
Fragen zu Aufsichtspflicht, Einverständniserklärungen und körperlichen Voraussetzungen klären wir gerne im Vorfeld.